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Diese 3 Spiele der Games/Bavaria Vernissage solltet ihr im Auge behalten

Timo war auf der Games/Bavaria Vernissage und hat sich durch das Angebot gespielt. In diesem Artikel findet ihr drei Spiele, die ihr auf jeden Fall im Auge behalten solltet.

Die Games/Bavaria Vernissage

Zum fünften Mal zeigten die Bayerische Spielentwickler ihre Games auf der Games/Bavaria Vernissage im WERK1. Besucher konnten wie schon in den Jahren zuvor die Ideen von hauptberuflichen Entwicklern hautnah im Gespräch mitbekommen. Aber auch die Projekte von Hobby-Entwicklern und Studenten waren ausgestellt. Der Fokus lag dabei natürlich auch auf das Kennenlernen und Vernetzen in der Branche.

Roguemance

Achtung, auch Begleiter können Schaden durch eigene Angriffe nehmen!

Das Einmann-Projekt Roguemance (Roguelike+Romance) wird gerade von Lucas Molina entwickelt. Eigentlich hat er Geschichte studiert und war als Lehrer tätig. Seit dem Erfolg seines Spiels Painters Guild konzentriert er sich aber voll und ganz auf die Spielentwicklung. Seine Idee hinter Roguemance: Der Spieler soll in einem Rollenspiel mit rundenbasierten Kämpfen eine Beziehung zu seinen Begleitern entwickeln. Jeder Charakter der Party schlägt nämlich einen von drei Wegen vor. Immer wenn der Spieler sich gegen die Empfehlung entscheidet, oder einen Begleiter nicht mit in den Kampf nimmt, leert sich sein Empathie-Herz.

Meine Aufmerksamkeit hat Roquemance allein durch seine schöne Pixel-Optik bekommen. Das Schere-Stein-Papier-Prinzip im Kampf funktioniert. Die Entscheidungen zwischen den Kämpfen brachten mich zum Grübeln. Welcher Charakter ist es wert, in der Party zu bleiben? Wem widerspreche und verjage ich? Die Metapher über Beziehungen funktioniert für mich und der Kampf macht auch noch Laune. Also Augen offen halten, wenn Roquemance am Valentinstag 2018 erscheint!

FAR: Lone Sails

Der Moment wenn das Segel aufgeht. Wallpaper-Material!

FAR: Lone Sails konnte ich schon letztes Jahr auf der Games/Bavaria Vernissage anspielen und mir jetzt den Fortschritt anschauen. Das vom Züricher Entwickler Mr. Whale’s Game Service soll Ende 2017 erscheinen und wird vom Bayerischen Verlag Mixtvision vertrieben. Seine größte Aufmerksamkeit bekam das Spiel wohl auf der E3 2016, als es im Rahmen der ID@Xbox-Präsentation gezeigt wurde.

Besonders beeindruckend ist dabei immer noch die Proportion zwischen Spielfigur, Vehikel und Umgebung. Vor allem, wenn sich das Segel aufspannt. Durch das interessante Raumgefühl macht es mir Spaß, das Gefährt durch die Landschaft zu bewegen. Obwohl es alles etwas schneller gehen könnte – vielleicht ändert sich das noch mit möglichen Upgrades im weiteren Spielverlauf. Mich erinnert das Prinzip, sich immer um das Fahrzeug kümmern zu müssen, an Mad Max. Und weil ich den Film liebe, bin ich auch weiterhin gespannt auf FAR: Lone Sails.

Transit

Die interessante Welt zieht einen sofort ins Spiel.

Auf das letzte Spiel müsst ihr besonders Acht geben, da es noch ein Prototyp ist. Gerade wird es vom Münchner Studio Chimera Entertainment entwickelt und sucht noch einen Abnehmer. In der kurzen Demonstration versucht der Spieler aus einem Raum zu kommen, um dann die Außenwelt zu erkunden. Durch einen Scanner lassen sich Objekte in der Umgebung identifizieren und nutzen.

Die Stimmung hat mich schnell ins das Spiel hineingezogen. Die Optik erinnert sehr an die Filme Prometheus und Moon, die den Entwicklern als Inspiration dienten. Der Anfang spielte sich wie Bioshock, als man das erste Mal aus der Kapsel aussteigt und sich orientieren muss. Im fertigen Spiel soll es auch nicht mehr Erklärung geben, als die, die man in der Spielwelt vorfindet. Gegner, die man ausschalten muss, werden dann wohl auch fehlen. Dennoch sorgte die Atmosphäre schon jetzt dafür, dass ich die Welt von Transit weiter erkunden möchte.

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